Bewegung – Der Motor unseres Körpers

Schon lange ist bekannt, dass wir Menschen eigentlich darauf ausgelegt sind uns zu bewegen. Unsere Vorfahren mussten dies zwangsläufig tun und zum Teil weite Strecken zurücklegen, um ihr Überleben zu sichern. Die Menschen in den modernen Industriegesellschaften haben dies nicht nötig. Zahllose Hilfsmittel, z.B. moderne Verkehrsmittel, Lieferdienste, Fahrstühle und Rolltreppen nehmen uns viele Wege ab und viele berufliche Tätigkeiten erfordern auch kaum körperliche Betätigung.

Fakt: Wir bewegen uns zu wenig

Knapp die Hälfte unserer Bevölkerung bewegt sich zu wenig und ist von den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weit entfernt. Danach sollten sich Erwachsene im Alter von 18-64 Jahren mindestens 2,5 h pro Woche moderat oder 1,25 h intensiv bewegen. Moderate Bewegung wäre dabei beispielsweise zügiges Spazierengehen oder Fahrradfahren, intensive Bewegung schnelles Fahrradfahren oder Joggen.

Dabei ist Bewegung die einfachste und preiswerteste Möglichkeit, aktive Vorsorge für die eigene Gesundheit zu betreiben.

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Positive Auswirkungen von Bewegung

Bewegung hat viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Vor allem das Herz-Kreislauf-System verbessert sich und damit die Sauerstoffversorgung sämtlicher Organe. Erhöhte Blutdruckwerte werden gesenkt und der Stoffwechsel (Blutzucker, Blutfette) normalisiert sich. Aber auch Knochen und Immunsystem werden gestärkt und sogar die Psyche profitiert.

„Regelmäßige körperliche Bewegung eignet sich wunderbar zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Krebserkrankungen, Osteoporose, Übergewicht, Stress und Burnout“, bestätigt Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Herz-Kreislauf

Studien zufolge senkt bereits mäßige Bewegung das Risiko für einen Herzinfarkt um 30%. Durch regelmäßige Bewegung arbeitet das Herz ökonomischer und der Herzmuskel wird geschont. Die Blutgefäße altern langsamer und die Gefahr von Arteriosklerose verringert sich, genauso wie die Gefahr einer Thrombosebildung. Zudem erhöht sich die Flexibilität der Herzfrequenz und das Herz ist dadurch in der Lage, besser auf wechselnde Anforderungen des Körpers zu reagieren.

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Stoffwechsel und Knochen

Ist man sportlich aktiv, erhöht sich der Pulsschlag und es wird mehr Blut durch den Körper gepumpt. Der Stoffwechsel wird angeregt und damit wird auch die Ausscheidung von „Abfallprodukten“ des Körpers erhöht. Ein aktiver Stoffwechsel verbessert auch die Mineralstoffversorgung und macht Knochen belastbarer und elastischer. Zudem wird Knochenmasse aufgebaut, wodurch sich die Gefahr von Osteoporose verringert.

Immunsystem

Wenn man sich regelmäßige bewegt, produziert der Körper mehr körpereigene Abwehrstoffe und erhöht auch deren Aktivität. Studien belegen, dass Menschen, die über einen längeren Zeitraum Ausdauersport betrieben haben, weniger anfällig für Infektionen, chronische Entzündungen und Autoimmunerkrankungen sind.

Gehirn

Woran man vielleicht gar nicht denkt: Bewegung beeinflusst auch unser Gehirn positiv. Sie verbessert beispielsweise das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit. „Schon 10 Minuten einfaches Spazierengehen reichen aus, um unsere Neuronen besser zu vernetzen und die Gedächtnisleistung zu erhöhen“, bestätigt Prof. Michael Yassa, Neurobiologe an der Universität Irvine in Kalifornien. Fachleute sehen hier sogar einen gewissen Schutz vor Demenz.

Psyche

Wer sich bewegt, fühlt sich besser. Sportliche Aktivität regt im Gehirn die Produktion von Glückshormonen (Endorphine) an. Diese verbessern die Stimmung und steigern das Selbstwertgefühl.
Die verstärkte Durchblutung des Körpers wirkt auch entspannend auf das vegetative Nervensystem. Der Körper kann besser regenerieren, also besser schlafen, und kann bei Stress-Situationen besser gegensteuern, beispielsweise das Stresshormon Adrenalin besser abbauen.

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Auswirkungen von Bewegungsmangel

Bequemlichkeit fordert ihren Preis. Bewegungsmangel ist für Herzkreislauf-Erkrankungen mittlerweile ein ebenso großer Risikofaktor wie Rauchen, Bluthochdruck oder Diabetes. So weisen Personen, die mehr als 8 Stunden am Tag nur sitzend verbringen (Beruf, Arbeitsweg, Freizeit) ein um rund 80 % erhöhtes Sterberisiko auf. „Sitzen ist das neue Rauchen“ fasst die Risiken mangelnder Bewegung plakativ zusammen. Ein durchschnittlicher „Büromensch“ schafft täglich nur etwa 2.000 bis 3.000 Schritte. Es ist nicht verwunderlich, dass so auch die Energiebalance langfristig aus dem Gleichgewicht gerät und Übergewicht begünstigt wird.

Wie hängen Ernährung und Bewegung zusammen?

Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind die wesentlichen Bausteine eines gesunden Lebensstils. Eine vollwertige Speisenzusammesetzung, durch die der Körper alle wichtigen Nährstoffe erhält, bietet die notwendigen Voraussetzungen, um vital zu bleiben. So werden in Verbindung mit körperlicher Aktivität altersbedingten Veränderungen, wie beispielsweise die Abnahme der Muskelkraft und der Immunfunktionen, verlangsamt und die Lebensqualität insgesamt verbessert sich.

Was Hänschen nicht lernt…

Allerdings ist bereits bei Kindern festzustellen, dass sie sich zu wenig bewegen und sehr energiereiche Lebensmittel ein fester Bestandteil der Ernährung sind. Häufig enthalten speziell beworbene „Kinderlebensmittel“ viel Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren oder Salz. Deshalb zielen viele Initiativen bereits auf frühe Prävention. Je früher man beginnt auf gesunde Ernährung zu achten, desto größer ist die Chance, dass dies nichts Besonderes mehr ist, sondern Alltagsverhalten wird. Studien belegen, dass Geschmackspräferenzen, die im Kindesalter geprägt werden, bis ins Erwachsenenalter beibehalten werden.

Auch die Freunde an Bewegung sollte gefördert werden, denn bei gesunden Kindern gibt es kein Zuviel an selbst gewählter Aktivität. Da regelmäßige Bewegung im Alltag nicht mehr selbstverständlich ist, ist es an den Eltern körperliche Aktivität bewusst einzuplanen und Bewegungsangebote zu nutzen.

…lernt Hans nimmermehr, oder?

Natürlich ist es für eine Umstellung des Ernährungsverhaltens und des Lebensstils nie zu spät! Wer aber „erst“ im Erwachsenenalter beschließt, seinen Alltag gesünder und aktiver zu gestalten, der sollte sich nicht überfordern. Weniger das Auto benutzen und kurze Wege zu Fuß oder per Fahrrad erledigen, frisch zubereitete, fettarme Mahlzeiten bevorzugen und Fast Food eher sparsam dosieren, das allein wären schon erste mögliche Schritte.

Hilfsmittel nutzen

Zur Unterstützung guter Vorsätze gibt es vielfältige Hilfestellungen: Das tägliche Bewegungspensum läßt sich beispielsweise mit einem Schrittzähler gut messen und vergleichen – und bereits 3.000 Schritte zusätzlich am Tag sind ein guter Anfang.

Rezeptvorschläge für gesunde leckere Mahlzeiten gibt es online und in Printform in unzähligen Varianten. Precon beispielsweise bietet allen KundInnen im Rahmen der Diät eine umfangreiche Rezept-Datenbank mit einer Vielzahl leckerer Gerichte und Precon Kochbücher geben ebenfalls viele Anregungen. So haben alle, die eine Umstellung ihrer Ernährung planen eine gute und alltagstaugliche Möglichkeit dies wirklich zu schaffen, da das Konzept von Beginn an auf gesunde Ernährung setzt. Durch die selbst zubereitetet Mahlzeit lernt man, welche Zutaten für eine ausgewogene Ernährung kombiniert werden sollten und welche Mengen geeignet sind.

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