Checkliste fürs Grillvergnügen

Autor: Datum: 07.Juni 2017

Wann ist die Glut perfekt? Welches Öl nimmt man am besten für Marinaden? Warum ist weißes Fleisch besonders gut für den Rost, und wieso ist das Ablöschen mit Flüssigkeit keine gute Idee? Mit diesen Tipps sind Sie bestens vorbereitet für die Grillsaison.

Das sorgt für gesunden Genuss beim Grillen

• Nehmen Sie für Marinaden und zum Einpinseln raffiniertes, hoch erhitzbares Speiseöl. Kalt gepresste Öle enthalten zu viel Wasser und verbrennen beim Grillen.

• Stellen Sie den Grill immer windgeschützt auf. Sonst können Ascheteilchen auf das Grillgut fliegen, was weder gesund noch appetitlich wäre. Außerdem vermeiden Sie so eventuelle Verbrennungen durch auffliegende Glutteilchen.

• Damit kein Fett oder Fleischsaft bzw. keine Marinade in die Glut tropft, grillen Sie am besten auf Alufolie und Aluschalen. Oder schaffen Sie sich einen Holzkohlegrill mit Auffangschale unter dem Rost an.

• Lassen Sie sich Zeit: Fleisch, Fisch oder Gemüse erst dann auf den Rost legen, wenn die Holzkohle nicht mehr brennt. Sie sollte durchgeglüht sein und von einer leichten Ascheschicht bedeckt sein. Sonst besteht das Risiko, dass Fleisch und anderes Grillgut verbrennen. Dabei können sich gesundheitsschädliche Stoffe bilden.

• Grillen Sie öfter weißes Fleisch bzw. Geflügel wie Pute und Hähnchenbrust. Das hat weniger Fett und Kalorien. Außerdem entstehen beim Grillen weniger Säfte als bei rotem Fleisch, sodass die Gefahr der Bildung von ungesunden Stoffen geringer ist. Wichtig bei Geflügel: immer ganz durchgaren.

• Wichtiges Zubehör für das fettarme Grillen sind ein Pinsel zum sparsamen Einölen oder auch eine Sprühflasche für Speiseöl – damit können Sie den Grillrost oder die Alufolie besonders sparsam einfetten.

• Viel Fett sparen Sie, wenn Sie bei Marinaden einen Teil des üblichen Öls durch würzige Brühe und Essig ersetzen. Einen raffinierten Geschmack bekommen Marinaden durch Kräuter und Gewürze. Gut eignen sich Petersilie, Dill, Estragon, Oregano, Minze, Fenchel, Chili, Ingwer, Zitrone, Limette, Knoblauch.

Das sollten Sie beim Grillen besser vermeiden

• Nehmen Sie zum Grillen nie Holzreste, lackiertes oder harzreiches Holz, Altpapier oder Zapfen von Nadelbäumen. Durch das Verbrennen können hochgiftige Stoffe freiwerden; dem Geschmack tut solcher Brennstoff außerdem nicht gut.

• Verwenden Sie auf keinen Fall Spiritus oder andere leicht entzündliche Flüssigkeiten zum Anzünden, sonst besteht höchste Verletzungsgefahr.

• Löschen Sie Fleisch oder Wurst nicht mit Flüssigkeiten ab, denn dabei bildet sich giftiger blaugrauer Rauch.

• Legen Sie Fertiggegrilltes nie zum Aufwärmen wieder auf den Rost, wenn kurz vorher rohes Fleisch, Geflügel oder roher Fisch darauf lagen.

• Tabu beim Garen auf dem Grill sind alle geräucherten und gepökelten Lebensmittel wie zum Beispiel Kasseler, Leberkäse, Wiener Würstchen, Bockwurst, Schinken oder Räucherfisch. Hier können sich hochgiftige Stoffe bilden.

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